Name

Katholische Kirche St. Stephan

Adresse
Bernrainstrasse 10
8280 Kreuzlingen Emmishofen
Geografische Hierarchie
Koordinaten (WGS 84)
AutorIn und Datum des Eintrags
Katrin Kaufmann 2021
Informationen zum Gebäude / zur Institution

Neubarockbau auf Kreuzgrundriss von Albert Rimli, 1901–02. Aufwendig gestaltete neubarocke Bauplastik und Glasmalereien von Lütz & Elmpt. 1947 Purifizierung des Innenraums, 1981–82 Innenrestaurierung mit Wiederherstellung der bauzeitlichen Farbfassung durch Hermann Schmidt und Kurt Hanloser.

Für die Ausführung der Glasmalereien hatten sich 1901 insgesamt 11 Glasmaler beworben. Nebst Lütz & Elmpt waren dies Friedrich Berbig, Heinrich Huber-Stutz, Richard Arthur Nüscheler, Jakob Georg Röttinger und Karl Wehrli, alle aus Zürich, sowie Emil Oskar Beck (Basel), Friedrich Glatt (Konstanz), Albert Lüthi (Frankfurt am Main), Hermann Pfeifer (Centralschweizerische Glasmalerei-Anstalt, Luzern) und Max Meyner (Winterthur) (siehe Katholisches Kirchgemeindearchiv Kreuzlingen Emmishofen, XII. Liegenschaften, Neubau Stefanskirche).

Literatur

Mathis, H.-P. (1994). Die Pfarrkirche St. Stephan in Emmishofen: Geschichte, Architektur, Ausstattung. (Beiträge zur Ortsgeschichte von Kreuzlingen, Bd. 27). Kreuzlingen: Heimatmuseum.

Erni, P. & Raimann, A. (2009). Die Kunstdenkmäler des Kantons Thurgau. Bd. VII. Der Bezirk Kreuzlingen I. Die Stadt Kreuzlingen. Die Kunstdenkmäler der Schweiz, Bd. 115. Bern : Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, S. 212–219.

Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hrsg.). (2014). Bollwerk des Glaubens – Leuchtturm der Hoffnung – Centrum der Liebe. Die neubarocke Stadtkirche St. Nkolaus in Frauenfed (1904–1906). Denkmalpflege im Thurgau (Bd. 16, S. 43–47). Basel: Schwabe.

Amt für Denkmalpflege des Kantons Thurgau (Hrsg.). (2020). Kirchenbau 1869–2019. 150 Jahre Landeskirchen im Kanton Thurgau. Denkmalpflege im Thurgau (Bd. 21, S. 19–21). Basel: Schwabe.

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