Image commandée

BE_6785: Wappenscheibe Hans Albrecht und Hans Wilhelm von Mülinen
(BE_Bern_vonWattenwyl_vonMülinen)

Coordonnées

Prière de compléter le champ "Prénom".
Prière de compléter le champ "Nom".
Prière de compléter le champ "E-Mail".
Votre adresse e-mail n'est pas valide.

Veuillez s’il vous plaît indiquer autant d’informations que possible (titre de la publication, base de données, éditeur, nombre d’exemplaires, année de parution, etc.)

Pour toute question complémentaire, veuillez contacter info@vitrosearch.ch

Veuillez lire et accepter les conditions d'utilisation
Titre

Wappenscheibe Hans Albrecht und Hans Wilhelm von Mülinen

Type d'objet
Artiste
Hübschi, Hans Jakob · zugeschr.
Datation
1573
Dimensions
26.4 x 18.1 cm im Licht
Lieu
Emplacement
Béatrice-v.-Wattenwyl-Haus, Vorderhaus, Vestibule
Inventaire

Iconographie

Description

Vor blauem Grund sind die Vollwappen des Hans Albrecht und Hans Wilhelm von Mülinen auf das geflieste, niedrige Podium mit der Stifterinschrift gesetzt. Die Aussenstützen der Rahmung sind durch die Helmdecken beider Wappen verdeckt. Erkennbar sind nur ihre einen geschweiften grünen Bogen tragenden roten Kapitelle. Vervollständigt wird die Rahmenkomposition durch die Mittelstütze in Form eines Rundpfeilers, auf dem ein gemauerter schwarzer Doppelbogen ruht. Die oberen Eckfelder sind mit Blattwerk gefüllt.

Code Iconclass
46A122 · armoiries, héraldique
Mot-clés Iconclass
Héraldique

Wappen Hans Albrecht, Hans Wilhelm von Mülinen

Inscription

1573. J. Hanns Allbrächtt Von Müllinenn / Vnd J. Hanns Willhelm Vo Mülinenn.

Signature

Keine

Technique / Etat

Etat de conservation et restaurations

Sprünge und Sprungbleie; die Verbleiung erneuert. Conrad von Mandachs Angabe, die Scheibe sei stark ergänzt, ist unzutreffend.

Restaurierungen 2008 Restaurierung Martin Halter, Bern: Sprungsicherungen.

Technique

Farbloses und farbiges Glas; Bemalung mit Schwarzlot, Silbergelb und blauer Schmelzfarbe.

Historique de l'oeuvre

Recherche

Hans Albrecht von Mülinen (1542–1578), der Sohn Christophs (1513–1550) und der Eva von Erlach, ehelichte 1571 in Bern Katharina Frisching (1542–1583), die Tochter Hans Franz I. Frischings und der Christina Zehender. 1575 zog er gegen den Willen der Berner Regierung mit dem Pfalzgrafen Kasimir den Hugenotten zu Hilfe und wurde bei der Heimkehr ins Gefängnis gesperrt. Drei Jahre, 1578, später ernannte man ihn zum Landvogt im Meyenthal (Maggiatal), er starb jedoch noch im gleichen Jahr in Lugano (HBLS 5/1929, S.180; Kessel 2015). Ausser dem vorliegenden Glasgemälde gibt es von ihm die 1574 mit Hans Rudolf von Graffenried gestiftete Scheibe im Bernischen Historischen Museum (BHM Bern, Inv. 1914). Sein Cousin Hans Wilhelm von Mülinen (1545–1588), der Sohn des Berner Schultheissen Beat Ludwig (1521–1597), amtete als Landvogt seit 1574 in Bipp und seit 1584 in Chillon (HBLS 5/1929, S. 180). Zunächst mit der Schaffhauserin Magdalena Ulmer verheiratet, von der er sich scheiden liess, ehelichte er 1582 Barbara Ammann (1559–1593/94), die Tochter Bartholomes und der Verena von Lanthen-Heid (Kessel 2015). Ausser der vorliegenden Scheibe gibt es von ihm ein Glasgemälde von 1577 in der Kirche Aarwangen.

Im Von-Wattenwyl-Haus gibt es eine weitere ganz ähnlich komponierte Scheibe, die ebenfalls aus dem Jahre 1573 stammt und die Wappen des Hans Manuel und Salome von Weingarten zeigt (BE_2318, Inv. vW 153). Diese Scheibe und diejenige der beiden von Mülinen geben sich als Arbeiten der gleichen Hand zu erkennen und sie werden vermutlich auch für den gleichen Ort bestimmt gewesen sein. Bei dieser Hand dürfte es sich um diejenige Hans Jakob Hübschis handeln. Darauf deutet die stilistische Verwandtschaft der beiden genannten Glasgemälde zu den von Hübschi signierten Scheiben Niklaus Manuels des Jüngeren von 1582 im Berner Münster (Kurmann-Schwarz 1998, Abb. 307/308) und des Standes Bern von 1607 im Luzerner Rathaus (Galliker 2009, Abb. S. 17).

Datation
1573
Commanditaire / Donateur·trice

Mülinen, Hans Albrecht von (1542–1578) · Mülinen, Hans Wilhelm von (1545–1588)

Localisation d'origine
Lieu de production
Propriétaire

Kunstsammlung Schweizerische Eidgenossenschaft, Depositär: Von-Wattenwyl-Haus Bern

Numéro d'inventaire
vW 154

Bibliographie et sources

Bibliographie

Conrad von Mandach, Führer durch das "Beatrice von Wattenwyl-Haus" an der Junkerngasse 59 in Bern, Bern 1935, S. 7 (mit Angabe "stark ergänzt).

Anna Maria Cetto/Paul Hofer, Das Beatrice von Wattenwyl-Haus in Bern, Bern 1964, S. 54.

Monica Bilfinger/Martin Fröhlich, La maison Béatrice von Wattenwyl à Berne (Schweiz. Kunstührer), Bern 2000, S. 35.

Vgl.

Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz (HBLS).

Brigitte Kurmann-Schwarz, Die Glasmalereien des 15. bis 18. Jahrhunderts im Berner Münster, Bern 1998.

Joseph Melchior Galliker, Die Wappenscheiben im Rathaus Luzern und im Historischen Museum Luzern sowie in der Wallfahrtskirche Hergiswald ob Kriens, Schweizer Wappen und Fahnen, Heft 12, Zug/Luzern 2009.

P. Kessel, Berner Geschlechter, 2015 [URL: http://www.bernergeschlechter.ch/humo-gen/family.php?database=humo_&id=F22008&main_person=I65188; http://www.bernergeschlechter.ch/humo-gen/family.php?database=humo_&id=F37143&main_person=I54198; 11.11.2015].

Références à d'autres images

BHM Bern, Neg. 3038 (Foto Hans Stebler, Bern)

Informations sur l'image

Nom de l'image
BE_Bern_vonWattenwyl_vonMülinen
Crédits photographiques
© Vitrocentre Romont
Date de la photographie
2015

Inventaire

Numéro de référence
BE_6785
Auteur·e et date de la notice
Rolf Hasler ; Sarah Keller 2016
Version 1.4.0 Objets | Artistes | Ateliers | Bâtiments / Institutions | Codes Iconclass